Mein Lebensweg

Regina Portrait

Geboren wurde ich Anfang Sommer 1960.
Es soll ein schöner warmer Sommer gewesen sein.

Meine Schulzeit endete 1980 mit dem Abitur. Ich hatte den Wunsch ein Handwerk zu erlernen, doch alle Versuche scheiterten. Die Ausbildungsplätze waren knapp und die Handwerksbetriebe wollten keine Abiturienten mehr ausbilden.

Seither sind viele Jahre vergangen und noch viel mehr Erfahrungen gemacht, erlebt, durchlebt, verarbeitet und integriert. Diese Zeit war geprägt von einer Suche. Wonach? Als Jugendliche wollte ich glücklich werden und suchte dieses Glück bei und mit anderen. Der Kontakt zu anderen war mir wichtig und so wählte ich Berufe, die davon geprägt waren.

Meine erste Ausbildung im Naturkostladen schenkte mir viel Wissen über Lebensmittel und Naturwaren im weitesten Sinne. Beginnend bei der Erzeugung, der Verarbeitung und den Auswirkungen für Mensch und Natur bis hin zu politischen Zusammenhängen von Nahrungsmittelproduktion und Tierhaltung. Auch lernte ich viel über Menschen, innerhalb der Struktur unseres Ladens genauso wie im Kontakt mit den Kunden. Eine besondere Zeit war es auch während und nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl.

Mir offenbarte sich recht deutlich meine tiefe Verbundenheit zu unser aller Lebensgrundlage, der Erde – Mutter Erde -.

Eine zweite Ausbildung zur Hotelfachfrau folgte. Ich hatte nach der Schule und auch zwischen den Ausbildungen immer mal in verschiedenen gastronomischen Betrieben gejobbt und Freude daran gehabt. Im Hotel der gehobenen Mittelklasse lernte ich alle Bereiche kennen. Später arbeitete ich als Servicekraft auf Vorstandsebene in zwei großen Firmen. Ich kam in Kontakt mit Menschen verschiedenster Länder, Berufe und sozialer Herkunft. Diese Zeiten haben mir wertvolle Einsichten geschenkt, worum es im Leben eigentlich geht. Und egal, was ich bin oder habe, die innersten Wünsche gleichen sich.

Zwei Reisen, 1985 nach Tansania und 1993 nach Syrien, und auch die Aufenthalte in Süditalien bei meiner Schwiegermutter, zeigten mir noch ein völlig anderes Leben.

Es blieben Fragen: Was ist Zeit? Was ist wirklich wichtig zum Leben? Wissen wir, was wir haben? Können wir unsere Fülle wirklich schätzen? Was ist wesentlich für unsere Zufriedenheit?

In den letzten 20 Jahren fand viel Wandel statt. Ich lebte als Ehefrau mit Familie, Lebensgefährtin mit eigenem Kind und als Alleinerziehende mit 2 Töchtern. Diese Zeit war, neben der Begleitung meiner Töchter, geprägt von tiefer innerer Arbeit an meinen Lebensthemen. Körpertherapie, Schamanismus und besonders Meditation und Releasing waren Säulen in dieser Zeit, die mich sehr getragen haben.

Es gab Phasen, die lebten sich leicht, andere zeigten sich zäh stockend. Es gab auch eine Zeit, die war so dunkel und schwer und ich war mir nicht klar, ob ich weiter gehen kann. In meinem Leben gab es viel und es war abwechslungsreich. Zurückschauend möchte keinen Schritt missen und bin froh hier und jetzt zu sein, wo und wie ich bin.

Ich danke allen, die Teil meines Lebens waren, ob über Jahre oder auch nur einen Moment. Sie alle waren wichtig. Und ich danke auch mir für den Mut, all´ diese Schritte gewagt zu haben.

Blicke ich auf diese zwanzig Jahre zurück, weiß ich, wie sehr mir gerade die Meditation in dieser Zeit geholfen hat immer wieder neue Kraft zu schöpfen und weiter zu gehen. Releasing befreite mich von unnötigem Gepäck und schenkte mir dadurch eine Leichtigkeit auf dem Weg.

Jetzt ist die Zeit gekommen, dass ich diese Erfahrungen mit meiner LebensWegBegleitung zur Verfügung  stelle.

 

Namasté
(das Licht in mir grüßt das Licht in dir)